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Expertentreffen zum Thema Feinstaub
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Lob für das Experten-Hearing, an dem rund 50 Personen teilnahmen, kam von Seiten der Umweltorganisation Greenpeace. "Was bisher die Ausnahme ist, sollte zur Regel werden", nämlich dass sich Interessensvertreter und Verantwortliche zum Meinungs- und Informationsaustausch zusammensetzen, betonte Erwin Mayer, Verkehrsexperte von Greenpeace. Weniger gut sei, dass "die Interessensvertreter das Hearing verlassen mussten, als es gerade spannend zu werden begann", kritisiert Mayer. Kritisch äußerte sich auch Global 2000- Verkehrsexperte Heinz Högelsberger: "Das Problem Feinstaub, seine Ursachen und die Lösungen sind seit langem bekannt. Erst heute ein Expertengespräch abzuhalten, ist viel zu spät und konzeptlos." Die Organisation strich die gesundheitlichen Konsequenzen von Feinstaub für die Kinder hervor. Franz Greil von der Arbeiterkammer sprach sich für ein "alle Ebenen, also EU, Bund, Land, Gemeinden, einbeziehendes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung des Feinstaubs" aus. Umweltminister Pröll müsse den Kampf gegen die Feinstaubproblematik zur Chefsache machen. Der zuständige Sektionschef im Umweltministerium, Ernst Streeruwitz, betonte, dass der Bund künftig verstärkt die zwei gravierenden Problembereiche Industrie und Verkehr angehen werde und hier Kernmaßnahmen setze. Die Länder müssten hingegen die lokalen Grenzwertüberschreitungen in den Griff bekommen. ÖAMTC und ARBÖ warnten erneut vor einer Panikmache und Feinstaub- Hysterie. Die Autofahrerclubs wehrten sich gegen die einseitige Verteufelung des Verkehrs. Der VCÖ forderte bessere Bahnverbindungen, sowie strengere Abgasgrenzwerte. |
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